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Bausanierung

Injektionspacker

Packer ermöglichen dem Anwender das Verpressen verschiedener Materialien in ein Bauteil. In Abhängigkeit des dabei verwendeten Drucks und der Viskosität des Materials werden auch kleinste Risse geschlossen. Je nach Packerart verhindert ein Rückschlagventil im Packer oder im Nippel den dann gezwungenermaßen auftretenden Rückfluss des Materials, so dass das Material aushärten kann und so für eine absolute Abdichtung sorgt.

Wir sind Hersteller verschiedener, hochqualitativer Injektionspacker. Je nach Anwendungsfall und Bauart sind vielfältige Einsatzgebiete denkbar. Wir bieten Spitzenqualität zu einem fairen Preis!

Kurze Einführung in die Injektionstechnologie

Im Bautenschutz bietet die Injektionstechnologie die Möglichkeit nachhaltige Sanierungen an Bauwerken durchzuführen. Die Nachhaltigkeit wird durch zwei Faktoren erreicht:

  • Abdichtung und Versiegelung von Undichtigkeiten innerhalb des Mauerwerkes bzw. am Entstehungspunkt
  • Sanierungsmaterialien werden situationsbedingt angepasst

Risse in Bauwerken entstehen durch:

  • Bewegungen des Bauwerks durch äußere oder innere Einflüsse
  • Fehlerhafte Materialverarbeitung

Vor allem der erstgenannte Punkt, die Bewegungen im Bauwerk, lassen eine Sanierung zu einer Herausforderung werden, denn die Bewegung im Baukörper können nicht verhindert werden. Material und entsprechend auch die Verarbeitung müssen mehreren Anforderungen gerecht werden.

Nachhaltige Risssanierung

Ziel der nachhaltigen Risssanierung muss sein:

  • den Zutritt korrosionsfördernder Wirkstoffe zu unterbinden
  • die Undichtigkeiten selbst zu beseitigen
  • Herstellung einer zug- und druckfesten, sowie begrenzt dehnfähigen Verbindung der beiden Rissufer

Erreicht wird dieses Ziel durch die Injektionstechnologie. Hierzu werden je nach Situation Packer oder Injektionsschläuche durch Bohrungen bzw. Fugen in oder auf dem Bauteil befestigt. Durch diese werden dann Abdichtungsmaterialen unter Druck verpresst.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Packern. Zum Einbringen in die Wand durch entsprechende Bohrlöcher sind die folgenden Packer geeignet, deren Bezeichnungen von
Hersteller zu Hersteller variieren:

  • Bohrpacker
  • Schlagpacker
  • Stahlpacker
  • Tagespacker
  • Lamellenpacker
  • etc.

Bei manchen Bauwerken ist es aus Sicherheitsgründen verboten Bohrlöcher in die Bauteile zu bohren, wie z. B. bei Brücken und Tunneln. In dieser Situation verwendet man einen sogenannten:

  •  Klebepacker

Anwendungsfälle für die Injektionstechnologie

Wassereinbrüche

Durch die Injektionspacker wird ein meist zweikomponentiges Material
verpresst, das als Wasserstopper fungiert.

Prävention

Schon in der Bauphase werden an voraussichtlich kritischen Stellen des Baukörpers Injektionsschläuche verarbeitet. Wie z. B. im Fugenbereich. Oft wird mit mehrfach verwendbaren Schläuchen gearbeitet.

Hohlräume

Hohlräume z. B. in Ziegelsteinkonstruktionen können durch die Injektionstechnologie geschlossen werden.

Nasse und bewegliche Böden

Zur Verfestigung solcher Gegebenheiten werden die Packer durch Verlängerungen tief in den Boden getrieben. Dadurch wird Material am Ort der Problementstehung verpresst und der Boden so abgedichtet oder verfestigt.

Dehnfugen

Durch Bewegungen im Boden oder Baukörper kommt es zu Spalten zwischen verschiedenen Bauelementen. Die Seiten werden durch getränktes Trägermaterial geschlossen und der so entstehende Hohlraum mit entsprechenden Packern verpresst.

Undichte Wände

Durch eine Schleierinjektion wird an der Außenwand eine wasserdichte Gelmembrane angebracht oder innerhalb des Mauerwerks eine durchgehende Dichtungsebene erstellt.

Hochdruck SBV-Schlagpacker und Einschlagdöpper

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Kunststoff Schraubpacker

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ZS Füllkupplung und ZS Betonpacker

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Klebepacker

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